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Der ursprünglich vorletzte Spieltag wurde nachträglich zum letzten

Esch beendet nach 6:0 Heimsieg gegen den FC Niederlützingen die Saison auf Platz 2

Ursprünglich war für den Pfingstsonntag das letzte Meisterschaftsspiel, verbunden mit einer Saisonabschlussfeier vorgesehen, jedoch konnte der Gegner, SC Wassenach, mangels verfügbaren Personals leider nicht antreten, wodurch die Partie vom Freitag gegen den FC Niederlützingen zum faktisch letzten Saisonspiel wurde. Im Vorfeld dieser Partie standen zwei Dinge fest: Wolfgang „Erdbeer“ Gäb stand als Stadionsprecher nicht zur Verfügung und wurde von Maximiliano „Relajado“Wuzél vertreten, auch wenn man die erstgenanntePersonalie niemals adäquat ersetzen kann. Weiterhin verfügte der Rasenplatz diesmal über die geradesten Linien, die man wohl jemals in der Kreisliga gesehen hat. Verantwortlich hierfür war kein geringerer als Matthias „Ox“ Ley, der mit seiner Art und Weise des Linienziehens wohl völlig neue Maßstäbe setzte und der Begriff „Gerade“ möglicherweise neu definiert werden muss.

Die Partie begann mit einer couragiert auftretenden Eintracht und einer diszipliniert agierenden Gastmannschaft. Mitte der ersten Halbzeit gelang Esch dann der Führungstreffer. Nach einer präzisen Ecke von Hendrik Halfmann senkte sich der Ball am zweiten Pfosten, wo Enrico Dresen im Michael „Air“ Jordan-Style in Sphären hochschraubte, in denen die Luft schon etwas dünner wird und den Ball mit einem herrlichen Kopfball unhaltbar in den Winkel donnerte (21.). Ein Jubiläumstor gab es dann elf Minuten später. Thomas Dederich traf mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 27 Metern, ebenfalls in den Winkel, zum 100. Saisontor für die Blau-Roten (32.). Vor der Pause erhöhte Kapitän Dresen nach einer schönen Kombination noch auf 3:0 (37.).

In der Halbzeit fand Moderator Max Wuzél, der 45 Minuten Zeit hatte, sich vernünftige Fragen zu überlegen, in Kevin Schüller einen fachkundigen Interviewpartner. Die Frage: „Marc Roitzheim mit der Nr. 7 auf der Position 6er, was fällt dir dazu ein bzw. fällt dir da etwas wo raus?“ beantwortete Schüller trocken mit: „Wenn isch dat seh`, da fällt mir en E* aus der Butz!“ – derartig solide Fachexpertise, trotz negativer Art der Fragestellung, bei der man direkt merkt, dass man aus Deutschland kommt, ist leider heutzutage nicht mehr an jedem Platz zu finden.

Nach der Pause drückte die Eintracht nochmalsaufs Gas und Enrico Dresen bastelte weiter an seiner ohnehin schon fantastischen Torquote – durch einen erneut starken Kopfball aus dem Getümmel zum 4:0 (52.). Matthias Ley zeigte 15 Minuten später, dass er nicht nur eine lebende Legende im Linienziehen ist, indem er einen Ball von der rechten Strafraumkante diagonal durch den Strafraum jagte, wo dieser neben dem linken Pfosten einschlug (67.). Den Schlusspunkt der Partie setzte erneut Dresen mit seinem vierten Treffer an diesem Abend und dem 54. in dieser Saison, wodurch er sich zum unangefochtenen Torschützenkönig in der Liga krönte.

Mit 62 Punkten aus 24 Spielen und einem Torverhältnis von 104:20 beendet Eintracht Escheine grandiose Saison auf dem zweiten Tabellenplatz. Trainer Roland Evertz äußerte sich überglücklich nach der Partie: „Eine klasse Saison, in der wir auch kleinere Rückschläge sehr gut weggesteckt haben. Ich bin mit den erreichten Zielen sehr stolz auf meine Mannschaft und wir blicken den neuen Herausforderungen in der Kreisliga B positiv entgegen.“

Unsere Glückwünsche gehen an dieser Stelle an den verdienten Meister, die TuS Oberwinter II. Wir wünschen euch gutes Gelingen in der kommenden Saison!

Es kamen zum Einsatz: David Volz, Dennis Maur, Jan Hoffmann, Lutz Creuzberg, Yusuf Yildiz, Marc Roitzheim (Felix Noll, 46.), Matthias Ley, Hendrik Halfmann (Alexander Zavelberg, 54.), Thomas Dederich, Christoph Hoffmann, Enrico Dresen

MW, 06.06.2022

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Frank Hermann sagt „Servus“ – Eintracht Eschverabschiedet eine Kreisligalegende

Esch nach 6:2 Heimsieg gegen die SG KempenichII weiterhin im Rennen um Platz 1

Frank Hermann, den meisten im Umkreis besser bekannt unter dem Namen „Al“, hat sich im Laufe seiner Spielerkarriere als Torwart auf und neben dem Platz einen Status der Bekannt- und Beliebtheit erarbeitet, den man wohl treffend als „legendär“ bezeichnen kann. Der seit seiner Jugend für die Grafschafter SpVgg aktive Spieler, welcher über Jahrzehnte hinweg erfolgreich das Tor der ersten und zweiten Mannschaft sowie aktuell das Tor der „Alten Herren“ hütete, zeigte sich vom Projekt Eintracht Esch angetan und stellte als Gründungsmitglied und Sponsor des Vereins seit der Debutsaison 2018 seine Erfahrung und Routine bereit, um so entscheidend am direkten Aufstieg in jener Saison mitzuwirken. Inzwischen ist er, berufs- und familiär bedingt, etwas kürzergetreten und verfolgt die Spiele seiner Eintracht vermehrt als Zuschauer. Im Rahmen des Saisonspiels gegen die SG Kempenich II am vergangenen Freitag kam es zum letzten, kurzen Auftritt eines großartigen Spielers.

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ES – IST – VOLLBRACHT!!! EINTRACHT ESCH GELINGT HISTORISCHER AUFSTIEG!

Eintracht Esch schreibt ein neues Kapitel in der noch sehr jungen Vereinsgeschichte. Nach dem souveränen Aufstieg in die Kreisliga C bereits in der Debutsaison 2018/2019 und den beiden folgenden Saisons, in denen ein weiterer sportlicher Aufstieg bereits möglich gewesen wäre, aufgrund der Coronabedingten Saisonabbrüche allerdings nicht erfolgte, ist es nun mit Verspätung geschehen. Freitag, der 13. Mai 2022 wurde somit für jeden Spieler, jedes Mitglied und jeden Fan der Blau-Roten zu einem Tag des größten sportlichen Erfolgs bislang. Zunächst stand allerdings noch das Auswärtsspiel beim VfR Waldorf an. Im Vorfeld der Partie sah Coach Roland Evertz einer personaltechnischen Herausforderung entgegen, da das Herzstück der Eintracht-Abwehr, Jan Hoffmann, es vorzog, in der Ostsee Arapiamas zuangeln. Somit rückte Sebi Haas als würdiger Vertreter in die Startelf.

Die Partie begann munter, die größte Chance der Anfangsphase hatte Routinier Thomas Dederich in der 22. Minute auf dem Schlappen, sein herrlicher Dropkick aus 20 Metern rauschte denkbar knapp am Winkel vorbei. 60 Sekunden später traf Enrico Dresen dann aber doch zum verdienten 0:1 aus zentraler Strafraumposition (23.). Hendrik Halfmann erhöhte nach schnellem Direktspiel auf Vorlage von Kenneth Friese zum 0:2-Halbzeitstand (31.) – die Eintracht war auf Kurs.

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