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Hart erkämpfter Auswärtssieg

Bei dem auf den Mittwochabend vorgezogenen Meisterschaftsspiel der Eintracht gegen die SG Kempenich II stand es nach 90 Spielminuten 1:2 für die Gäste aus der Grafschaft.

Mit dem Derbysieg im Rücken ging es für die Eintracht vom Kunstrasen in Leimersdorf zum Aschenplatz nach Rieden. Eins vorweg, fußballerische Feinkost suchte man an diesem Abend vergebens, hoch und weit waren Trumpf, was aber auch nicht anders zu erwarten war. Die gegnerische Abwehr stand tief und Mannschaft aus Kempenich versuchte eins
ums andere mal, die Eintracht Abwehr mit langen und hohen Bällen in Bedrängnis zu bringen. Auf Seiten der Escher stand aber einer wie ein Fels in der Brandung, Jan Hoffmann. Er fischte mit seiner Abwehr alles aus dem Gefahrenbereich, sei es mit dem Kopf oder Fuß. Daher konnte es auch nur ein Freistoß sein, der den Führungstreffer der Gastgeber markierte. Jegor Mitsko traf in der 39. Spielminute. Von der halb linken Position überwand er Eintracht Schlussmann David Volz als der Ball sich ins lange Eck senkte. Noch vor dem Pausenpfiff (41.) von Schiedsrichter Andreas Kirst schaffte es die Eintracht den wichtigen Ausgleich zu erzielen. Nach mustergültiger Hereingabe von Kenneth Friese schraubte sich unser Kapitän Enrico Dresen am 5 Meter Raum am höchsten und versenkte den Ball wuchtig per Kopf im Tor der Gastgeber. So ging es mit dem 1:1 in die Pause.

Nach dem Wechsel sahen die Zuschauer weiterhin eine ausgeglichene Partie. Chancen wurden sich auf beiden Seiten
herausgespielt. In der 67. Spielminute avancierte der spielende Co-Trainer der Eintracht zum Matchwinner. In der Box angespielt, erwischte Marc Sonntag schlitzohrig den Schlussmann der Kempenicher auf dem falschen Fuß als er den Ball ins kurze Eck versenkte. Den knappen Vorsprung konnte man dann über die Ziellinie bringen und mit drei Punkten im Gepäck die Heimreise antreten.

Fazit:
Wenn Fußballer von einem „dreckigen Sieg“ reden, so trifft das auf dieses Spiel zu. In der Ferne auf Asche galt es keinen Schönheitspreis zu gewinnen, sondern effektiv zu spielen. Das gelang der Escher Mannschaft nicht immer, aber halt in den entscheidenden Momenten. Somit ist der Sieg auch verdient. Vor allem die gute Abwehr der Eintrachtdie insgesamt erst 7 Gegentore in dieser Saison zugelassen hat, muss an dieser Stelle lobend erwähnt werden.

PS: Unser Spieler und Vorstandsvorsitzender Christoph Hoffmann gibt am kommenden Wochenende seiner Julia das Ja Wort. Die Mannschaft gratuliert an dieser Stelle den beiden herzlich, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft.