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Eintracht Esch siegt mit „dünnem“ Kader bei der TuS Oberwinter II – Halfmann und Sonntag treffen

Selbstverständlich lässt sich nach den ersten drei absolvierten Partien keine zielgerichtete Prognose darüber treffen, wo man sich am Tabellenende wiederfinden wird. Festzuhalten ist allerdings, dass die Mannschaft auch in personellen Notlagen immer wieder Mittel und Wege findet, diese zu kompensieren. Mit diesem Teamspirit und der vorhandenen Qualität ist für den weiteren Saisonverlauf einiges möglich.

Nachdem das Duell der Escher Eintracht gegen die TuS Oberwinter in der vergangenen Saison bereits ansehnliche Partien geboten hat, in denen die TuS sowohl in den Ligaduellen als auch im Pokal das bessere Ende für sich verbuchen konnte, strebte der Vorjahresvizemeister bei seinem Gastauftritt beim Vorjahresmeister der Kreisliga C nun an, den nächsten erfolgreichen Auftritt in der noch jungen Saison zu erzielen.

Exakt zwölf Spieler standen Coach Roland Evertz zur Verfügung, was ihn vermutlich nicht lange grübeln ließ, wen er aufstellt, sondern eher, wie er den verbleibenden Rest seines Kaders einstellt und auf Sieg trimmt. Gelungen zu sein schien ihm letzteres gut, denn die Eintracht legte mit Vollgas los, im Fokus stand hierbei insbesondere Hendrik Halfmann. Bereits in der dritten Spielminute gelang ihm das frühe 0:1 (3.), was ihm aber offenbar noch nicht genügte, denn nur vier Minuten später hieß der Torschütze erneut Halfmann, der mit dem 0:2 die Weichen früh auf Sieg stellte (7.). Weiterhin nahm Esch das Zepter in die Hand und kreierte weitere Torchancen, Oberwinter kam bis hierher noch nicht zu zwingenden Aktionen. Nach einer knappen halben Stunde sollte es dann aus Escher Sicht noch besser laufen. Einen fälligen Strafstoß konnte Marc Sonntag sicher zum beruhigenden 0:3 verwandeln (27.). Drei Minuten später erschien dann Oberwinter zum ersten Mal auf der Anzeigentafel und verkürzte auf 1:3 (30.). Kurz vor der Halbzeitpause bot sich dem Gastgeber vom Punkt aus sogar noch die Chance auf das 2:3, doch Daniel Scheu im Escher Tor spekulierte auf die richtige Ecke und verhinderte den zweiten Gegentreffer.

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Ersatzgeschwächte Eintracht teilt sich die Punkte im Duell Tabellenzweiter gegen Tabellenführer

Genau eine Woche nach dem erfolgreichen Premierenspiel in der Kreisliga B empfing der Tabellenzweite aus Esch den Tabellenführer SC Bad Bodendorf. Die Mannschaft aus dem Kurort wurde von fast allen Vereinsverantwortlichen der Liga als Meisterschaftsfavorit erklärt und beendete standesgemäß den ersten Spieltag als Tabellenführer. Hätte Eintracht-Coach Roland Evertz anstatt seiner Glatze Haare auf dem Kopf, wären ihm wohl einige davon grau geworden, denn die vielen Ausfälle stellten sich als eine echte Herausforderung dar. Neben Top-Goalgetter Dresen fielen vier weitere Stammkräfte verletzungs- und urlaubsbedingt aus. 

Der Anpfiff der Partie verzögerte sich exakt um eine Halbzeitlänge, da der ursprünglich angesetzte Schiedsrichter nicht verfügbar war und ein Ersatz organisiert werden musste. An dieser Stelle möchte sich Eintracht Esch (vermutlich auch im Namen des SC Bad Bodendorf) bei Michael Schneider von der Grafschafter SG bedanken, der sich spontan als Schiedsrichter zur Verfügung stellte. Ohne diesen Einsatz hätte die Partie nicht stattfinden können und zu einem späteren Zeitpunkt neu angesetzt werden müssen. Vielen Dank, Michael!

Die Partie begann trotz der Verzögerung schwungvoll, der erste Escher Angriff brachte die Heimmannschaft direkt in Führung, Thomas Dederich reagierte im Strafraum gedankenschnell und stellte auf 1:0 (2.). Nach 30 Minuten setzte sich die Verletzungsmisere fort, als sich der Escher Kreativmotor und Goalgetter Paul Gemein das Knie verdrehte und ausgewechselt werden musste. Gute Besserung, Paule! Da an diesem Abend Marc Sonntag und Alexander Zavelberg ebenfalls nicht im Kader standen, hatte Esch nun lange 60 Minuten ohne klassischen Stürmer vor der Brust.

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Eintracht Esch begrüßt Marcel Weltjen als vierten Neuzugang

Nach Philipp Hürtgen, Paul Gemein und David Friese darf Eintracht Esch Marcel Weltjen als vierte Neuverpflichtung für die frisch begonnene Saison in der Kreisliga B bekannt geben. 

Marcel, Baujahr 1989, ein in der Grafschaft aufgewachsener Defensivakteur, durchlief sämtliche Jugendmannschaften der Grafschafter SpVgg, wo er ebenfalls seine ersten Jahre im Seniorenbereich absolvierte. Der glühende Anhänger des BVB 09 hängte vor ein paar Jahren verletzungsbedingt die Fußballschuhe an den Nagel. Glücklicherweise war die Staubschicht auf selbigen mit akzeptablem Aufwand zu entfernen, was ihm nun ermöglicht, seine Spielerkarriere fortzusetzen und bei der Eintracht durchzustarten. Nach den ersten beiden erfolgreichen Einsätzen haben wir uns für eine Vorstellung kurz mit ihm ausgetauscht.

Woher kommt dein Interesse an der Eintracht? – Marcel: „Ich verfolge den Weg der Eintracht bereits seit der Gründung und freue mich, dass wir den sehr erfolgreichen Weg des noch jungen Vereins nun gemeinsam fortsetzen. Viele der Jungs kenne ich bereits aus vergangenen Tagen, was mir den Einstieg erleichtert hat.“

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